Menuhin und wie er die Welt sieht
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Aus meinem Briefkasten

In den letzten Wochen habe ich manch wilde Behauptungen in den Medien über mich gelesen und gehört. Umso überraschter bin ich von dem überwältigenden Echo der Zuschriften an mich, die mich nicht nur aus der Bundesrepublik Deutschland, aus Österreich, sondern aus aller Herren Länder, auch aus Thailand und aus Afrika, erreichen. Ich bin mir wohl bewusst, dass die schmeichelhaften Worte, die man mir schrieb, vor allem auf eines zurückzuführen sind: Dass nämlich die meisten Menschen, die mir gegenüber angewandte Methode, freie Meinungsäußerung abzustrafen, zutiefst ablehnen. Müssen wir am Ende dem Vorstand der von meinem Vater gegründeten Yehudi Menuhin Stiftung für sein Vorgehen gegen mich dankbar sein, weil sich gegen dieses Musterbeispiel geistiger Intoleranz breite Ablehnung zeigt? Ist das die sprichwörtliche Kraft, die das Böse will und das Gute schafft? Lesen Sie selbst:

Betreff: Ihre Kolumne

Sehr geehrter Herr Menuhin,
Sie artikulieren das, was mir als Deutschem und Vater zweier Kinder Sorgen bereitet. Dafür vielen Dank! Und niemals unterkriegen lassen! Weiter so!

Ihr Frank E.


Sehr geehrter Herr Menuhin,
habe Ihre Artikel in der National-Zeitung gelesen und sage kurz und knapp: Chapeau, Monsieur!

W. Krüger


Sehr geehrter Herr Menuhin,
für Ihre Geradlinigkeit und Zivilcourage möchte ich Ihnen danken. Sie haben gewusst, was auf Sie zukommen wird, und sind trotzdem den „geraden Weg“ gegangen. Das ist heutzutage sehr selten.

Mit freundlichen Grüßen

Markus E.


Sehr geehrter Herr Menuhin,
danke für Ihre mutigen Worte! Es wäre schön, wenn Ihre Stellungnahmen zu den brennenden Problemen in unserem Lande ein breiteres Echo in den Medien fänden. Mich stimmt bedenklich, dass ich von Ihrem positiven Wirken erstmals gestern abend im ZDF (aspekte) durch eine eher negativ gehaltene Meldung hörte! Ich wünsche Ihnen Erfolg und Glück!

Freundliche Grüße

Jürgen B.


Sehr geehrter Herr Menuhin,
vielen Dank! Würden mehr Persönlichkeiten wie Sie zu Wort kommen, glauben Sie mir, das Wort Antisemitismus würde gar nicht existieren.

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich P.


Betreff: Kolumne, Anfeindungen, Pranger

Sehr geehrter Herr Menuhin,
mit Interesse lese ich - 43 Jahre alt, Vater zweier Kinder und politisch auf der demokratisch-rechten Seite beheimatet - wöchentlich die National-Zeitung. Für Ihre Kolumnen bedanke ich mich herzlich. Dass man beschloss, Sie als Vorsitzenden der Stiftung Ihres Vaters abzusetzen, wundert mich nicht.

1990 machten meine Frau und ich unsere Hochzeitsreise ins Heilige Land. Wir machten sehr gute Erfahrungen mit den Menschen dort und hatten etliche sehr herzliche Kontakte. So freut es mich natürlich zu hören und zu lesen, wie Sie als Jude eine Lanze für Deutschland brechen und die Wahrheit in den Vordergrund stellen! Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg, gute Nerven und vor allem Gesundheit.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Klaus D.


Sehr verehrter Herr Menuhin,
Sie treffen alle Nägel auf die Köpfe - analytisch, realistisch, zukunftsorientiert. Einer muss es ja mal gesagt haben. Weiter so, lassen Sie sich nicht kleinkriegen! Respekt!

Hans H.


Sehr geehrter Herr Menuhin,
Sie haben ja jetzt erlebt, wie man in Deutschland Demokratie praktiziert - bleiben Sie bitte dennoch bei Ihrer Linie. Ich verschlinge Ihre Kolumnen leidenschaftlich, Sie schreiben einfach großartig. Sie haben Charakter.

Nun noch viele Grüße von

Jürgen P.


Sehr geehrter Herr Menuhin,
danke für Ihre mutigen Worte. Ich freue mich, in Ihrem Artikel „Grüezi mitenand“ viele meiner Ansichten bestätigt zu sehen und wünsche Ihnen und uns allen, dass in nicht zu ferner Zukunft Werte wie Anstand, persönliche Würde und Freiheit - worunter ich vor allem auch Meinungsfreiheit verstehe - wieder Anerkennung in Deutschland und darüber hinaus finden werden.

Ihnen alles Gute und freundliche Grüße

Ingrid R.


Sehr geehrter Herr Menuhin,
ich bewundere Ihren Mut und wünsche Ihnen viel Standfestigkeit gegen die Kleingeister und schrecklichen Vereinfacher. Gerade die größten Banausen und Herdenmitläufer halten sich für unabhängig, originell und ja so aufgeklärt. Aber das Denken und Handeln dieser bedauernswerten Menschen ähnelt in vielem dem der Nazis. Sie beißen sofort zu, wenn sie einen vermeintlichen Feind wittern, der vom Wege abweicht und ketzerische Gedanken auszusprechen wagt. Vor 70 Jahren wären das hervorragende Heilschreier und Armhochreißer gewesen.

Hochachtungsvoll

Manfred R.


Betreff: Grüezi mitenand

Sehr geehrter Herr Menuhin,
bravo! Applaus für Ihre höchst überfälligen, messerscharfen Worte in eigener Sache. Sie haben es der organisierten Medienmafia heimgezahlt, die in einem kollektiven Amoklauf anscheinend jeden unreflektiert in der „Naziecke“ zu verorten beliebt, der nicht linientreu ist. Ich danke Ihnen vielmals für Ihre Zivilcourage. Lassen Sie sich nicht beirren. Sie haben heute vermutlich mehr stille Anhänger, als Ihre Gegner je vorweisen können.

Meine Hochachtung und ein herzlicher Gruß an Sie

Guido P.


Sehr verehrter Herr Menuhin,
lassen Sie sich nicht irritieren; Menschen mit eigenen Gedanken sind immer schon verfolgt worden. Der Treue wird der Prozess gemacht - das ist die Wahrheit dieser Welt.

Ihr Dr. Helmuth W.


Betreff: Ihre stillose Entlassung

Sehr verehrter Herr Menuhin,
dem, was Sie geschrieben haben, ist nichts hinzufügen – bis auf eines: Gerard for chancelor!!!

Das Beste für Ihre Zukunft!

Werner R.


Ich danke allen, die mich mit ihren Zuschriften bestärkt haben! Und ich stelle mir die Frage: Wie kann es sein, dass mich die Massenmedien mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten den Haien vorwerfen, aber ich von allen Seiten fast nur Zustimmung ernte? Zeigt sich da nicht deutlich die Kluft zwischen Volkes Meinung und veröffentlichter Meinung? Etwas muss faul sein im Staate Deutschland!