Menuhin und wie er die Welt sieht
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„Eine Lüge geht um die halbe Welt, bevor die Wahrheit sich auch nur die Hosen anziehen kann“

Eigentlich kann ich mich nicht beklagen. In den Foren und „Blogs“ im Internet gibt es viel Zustimmung zu meinen Anstrengungen um Wahrheit für Deutschland. Doch will ich heute einmal einige ablehnende Kommentare unter die Lupe nehmen.

So wird deliriert und phantasiert:

„Gerard Menuhin zeichnet sich auch durch regelmäßige Kolumnen in der National-Zeitung aus. Gut nur, dass der Vater das nicht mehr miterleben muss.“ (www.derzeitgeist.org – „Das internationale deutsch-jüdische Blog“)

„Die Marburger Burschenschaft ,Germania’ lud im letzten Jahr beispielsweise den Antisemiten Gerard Menuhin zu einem Vortrag mit dem Titel „Antisemitismus als politische Waffe“ ein.” (www.asta-marburg.de)

„Darf ich raten: Anständig sind nur verrückte jüdische Neonazis wie Ihr Gerard Menuhin?“ (www.culturforen.de)

„Menuhin mit seinen ausländerfeindlichen Äußerungen“ (www.espace.ch).

„Besonders das Auftreten des als Antisemit bekannten Gerard Menuhin löste eine überregional und lokal geführte Debatte aus...“ („Rote Zora“ auf http://de.indymedia.org)

„Aber vonseiten eines gebildeten Menschen jüdischer Abstammung wie Gerard Menuhin hätte ich nicht mit derlei Äußerungen über obskure Verschwörungstheorien und eine ,endlose Erpressung’ des deutschen Volkes gerechnet. Ich will ja nicht unken, aber ich könnte mir vorstellen, dass das nur die Spitze des Eisberges ist! Wahrscheinlich sollte man sich gar nicht erst die Mühe machen, in kulturrelevanten Kreisen weiter zu stöbern. Wer weiß, was da dann noch zutage tritt ...?“ (forum.klassik.com)

„Gerard Menuhin ist aber nicht nur der nützliche Idiot und Selbstverleugner im sinnlosen Kampf der Rechten gegen deutsche Schuld. Er ist der zutiefst Traumatisierte, der glaubt, den Alb der Geschichte abschütteln zu können, indem er die öffentliche Erinnerung an den Judenmord zum Schweigen bringt.“ (Thomas Assheuer auf www.zeit.de)

„Die persönliche Meinung von Gerard Menuhin, wie Jugendliche gefördert werden können, hält aber derjenigen seines Vaters nicht stand. ,Es ist lächerlich, solche Jugendliche (gemeint sind junge gewalttätige Türken in Berlin, die Red.) Literatur, Mathematik und Fremdsprachen lehren zu wollen’, sagt Gerard Menuhin anlässlich einer Rede vor dem Freundeskreis der deutschen National-Zeitung.” (www.antifa.ch)

„Ja, Gerard Menuhin zum Beispiel in der National-Zeitung. Da hat er seit einiger Zeit die Kolumne ,Menuhin und wie er die Welt sieht’. Neulich meinte er (sinngemäß) dort, wenn sich die Machtverhältnisse mal ändern, würde er als erstes den Begriff ,Toleranz’ abschaffen. Menuhin lebt übrigens auch in der Schweiz und ist der Sohn des weltberühmten jüdischen Geigers.“ (www.laut.de)

Manchmal wird es auch komisch, meist ungewollt:

„Gerard Menuhin hat sich selbst schon durch seine ausländerfeindliche Haltung und seine Artikel für die National-Zeitung diskreditiert – für einen jüdischstämmigen Schweizer eine beachtliche Leistung! Nur weil einige korrekte Dinge in seiner Rede stehen, sollte man auf keinen Fall davon ausgehen, dass alles wahr ist und Menuhin die Weisheit mit Löffeln gefressen hat. Auch Hitler sagte, dass Autobahnen gebraucht würden und so weit hatte er Recht – was daraus wiederum resultierte, dürfte jeder wissen.“ (www.short­news.de/)

Ich hasse nur eins: Unwahrheit

So wird also ständig deliriert und phantasiert. Nicht nur unter jüdischen Extremisten, sondern im ganzen Spektrum des Gutmenschentums. Weil diese Leute unfähig sind, die Tatsachen zu bestreiten oder meine Schlussfolgerungen zu widerlegen, sind sie anscheinend gezwungen, sich auf Lügen und Verdrehungen zu verlassen, um mich anzugreifen. Dabei zeigen sich manche nicht selten so blöd und ungebildet, dass selbst mein Humor an seine Grenzen stößt. Ich bitte um Verzeihung. Aber Dummheit und – die hier ausreichend durch Herrn Assheuer vertretene – heuchlerische Unterwürfigkeit habe ich immer unerträglich gefunden.

Ich habe in meiner Rede in Marburg tatsächlich einen ganz konkreten Weiterbildungsplan für junge Menschen geschildert. Nicht umsonst habe ich Jahre meines Lebens Projekten zur Fortbildung in der Restaurierung historischer Bausubstanz gewidmet. Aber dies bekanntzumachen, wäre nicht im Sinne eines „Antidefamation”-Blog.

Will ich die Toleranz abschaffen? Nein, ich würde sie gerne wieder einführen, aber den missbrauchten Begriff zunächst einmal mit Vorsicht betrachten. Ich schrieb daher: „Wenn bessere Zeiten kommen, werde ich das Wort ‚tolerant’ für tabu erklären, weil es zu den am meisten missbrauchten Wörtern der Gegenwart gehört und inzwischen für das Gegenteil steht.“

Wem bin ich „als Antisemit bekannt“? Heutzutage verhält es sich bekanntlich so, dass ein Mensch nicht deshalb „Antisemit” genannt wird, weil er etwas gegen Juden hat, sondern weil bestimmte Juden ihn nicht mögen. Wenn ein Jude von Juden als „Antisemit“ gebrandmarkt wird, heisst es in der zionistischen Dialektik, dass er entweder ein „Selbsthasser” oder „wahnsinnig” ist – oder am besten beides. Damit ist für diese Menschen eine sachliche Beweisführung unnötig.

Übrigens bin ich von einem Schreiberling, dessen Namen es sich nicht zu erwähnen lohnt, beschuldigt worden, „genau das zu schreiben, was die National-Zeitung von einem Juden über Juden hören will”.

Warum schreibe ich sowas? Weil ich dafür bezahlt bin? Ich schreibe aus purer Überzeugung, aus dem festen Glauben, dass es wesentlich ist, die Wahrheit zu veröffentlichen. Dafür will und nehme ich keine finanzielle Belohnung.

Also doch, weil ich ein „jüdischer Selbsthasser” bin? Zwar bin ich ziemlich selbstkritisch – was alle Denker sein sollten, insbesondere der oben genannte Schreiberling, der seinen Lebensunterhalt der Tatsache verdankt, dass er jüdisch ist. Aber ich hasse nur eins: Unwahrheit – wie sie auch gegen Deutschland und dadurch gegen die ganze Welt praktiziert wird.

Dann also, weil ich „verrückt” bin? Dann müsste eine sehr große Zahl von Menschen, Gelehrten und Wissenschaftlern aller Nationen es auch sein. Nein, bevor man anderen Geisteskrankheit vorwirft, sollte man deren Argumente kennen und widerlegen. Dann können wir weiter darüber reden, wer hier eventuell krank ist.

Der Blog als Diffamierungsmittel

Wenn einer unter mangelndem Selbstbewusstsein leidet und imposanter auftreten will, ist ein persönlicher Blog (Abkürzung für „Weblog”), ein Online-Tagebuch also, das Mittel der Wahl. Nichts ist einfacher als jemanden, der Sie auf irgendeine Weise verletzt hat, im Internet anzugreifen. Auch wenn eine bestimmte Person gar nichts gegen Sie gesagt oder getan hat, aber Sie ihn nicht mögen, können Sie ihn durch Ihr persönliches Propagandaventil mit voller Wucht anschießen. Lügen? Erfindungen? „Zitate” aus dem Zusammenhang reißen, um sie passend zu machen? Kein Problem!

Ob der Betroffene sich die Mühe gibt, die Wahrheit dagegenzuhalten, ist fraglich. Und bis er die Verleumdung widerlegt hat, ist der Schaden da. Mindestens 50 Prozent derjenigen, die Ihre Seite lesen, werden glauben, was darauf steht. Warum? Ganz einfach, weil der Mensch eine Behauptung am Bildschirm wie auch in der Zeitung, sei sie noch so blöd, als Wahrheit aufnimmt. „Eine Lüge geht um die halbe Welt, bevor die Wahrheit sich auch nur die Hosen anziehen kann“, sagte Winston Churchill. Einer, der es wissen sollte.

Gerard Menuhin